Roadtrip Italien Teil 1 – Neapel

Sommer, Sonne, Strand, Pasta und Wein. Italien gehört zu den beliebtesten Reisezielen der Deutschen. Wir haben uns lange gesträubt Urlaub in Italien zu machen, doch in diesem Jahr haben wir einen Roadtrip durch Italien gewagt.

Dieses Jahr war es soweit, endlich wagen wir einen Roadtrip durch Italien. Wir haben uns lange gegen Italien gesträubt, da es einer der beliebtesten Reiseziele der Deutschen ist und wir eigentlich keine Deutschen Touristen treffen wollten. Da nur der Juli für uns übrig blieb und wir soviel positives von Italien hörten, haben wir uns dafür entschieden.

11 Tage – 10 Städte – 2600 Kilometer

Der Tag der Abfahrt rückte immer näher. Reiseroute ist erstellt, Hotels sind gebucht (zumindest die meisten) und der Koffer ist gepackt. Um 9 Uhr sind wir von München losgefahren. Wir wollten an einem Tag direkt nach Neapel durchfahren. Viele haben uns gesagt, dass wir das niemals auf einmal schaffen. 1.100 Kilometer und 12 Stunden später sind wir in Neapel angekommen. Zum Glück hatten wir freie Bahn und kaum Stau. Die Autobahnen sind gut ausgebaut, dass man zügig voran kommt. Unsere Klimaanlage war hier Gold wert. Als wir noch ca. 100 Kilometer von Neapel entfernt waren, haben wir immer wieder Rauchwolken gesehen, von Gras, welches sich durch die Hitze entzündet hat.

Neapel am Fuße des Vesuvs

Wir sind von der nicht so schönen Seite von Neapel reingefahren. Uns wurde gesagt, dass Neapel keine schöne Stadt ist, da sie so schmutzig und unruhig sei. Auf der Autobahn war der Verkehr ja noch ganz angenehm, doch als wir runter sind und durch Neapel gefahren sind, haben wir gemerkt, dass hier andere Regeln zählen. Vorfahrtsregeln gibt es keine. Es wird sich einfach nach vorne getastet bis der andere stehen bleibt um einen vorbei fahren zu lassen. Wir haben im Mercure Hotel Napoli Centro Angioino gebucht und haben auch in der Nähe einen bewachten Parkplatz zu 10€ je Tag gefunden. Nachdem wir unser Auto abgestellt haben und im Hotel eingecheckt haben, begann schon die Dämmerung. Trotzdem hatten wir einen tollen Ausblick aus unserem Zimmer und machten unsere erste Flasche Champagner auf um auf unseren ersten erfolgreichen Part des Roadtrips anzustoßen. Gleich in der Nähe des Hotels gibt es kleines Restaurant mit nur drei Tischen auf der Terrasse direkt an der Straße. Hier haben wir uns leckere Pasta schmecken lassen und das Treiben der Fußgänger und des Verkehrs angesehen.

Neapel – UNESCO Weltkulturerbe

Die Bucht von Neapel wird von der sorrentinischen Halbinsel, dem imposanten Vulkan Vesuv und den Hügeln des Vomero und Posillipo umgeben. Die U-Bahn in Neapel ist leicht zu finden und man findet sich auch schnell zu recht. Hier empfiehlt sich auf alle Fälle das Touristenticket für die Anzahl der Tage in der man in Neapel ist. Neapel begeistert durch seine Altstadt mit den vielen kleinen Gassen, Kirchen, Katakomben und Kunsthandwerkern. Wir haben uns keinen großen Plan gemacht, wie wir Neapel erforschen, wir wollten dies auf uns zukommen lassen und entspannt durch die Stadt schlendern. Natürlich haben wir uns bestimmte Attraktionen auch auf unseren Plan vermerkt, allerdings findet man beim Schlendern viel mehr der kleinen Gässchen, welche nicht so von Touristen überschwemmt sind. Ein ganz besonderes Highlight, fanden wir die Besichtigung der Katakomben unter Neapel. Hier gab es einen 1,5 stündige Führung durch halb Neapel im Untergrund. Diese Katakomben wurden vor ca. 60 Jahren wieder gefunden. Es ist unglaublich, wie groß diese Katakomben sind. Auch sind noch alte Autos und Vespas zu sehen. 

Die Geburtsstunde der Pizza

1889 soll die erste Pizza in Neapel vom Pizzaiolo Raffaele Esposito von der Pizzeria Brandi hergestellt worden sein, der beauftragt worden sein soll, König Umberto I. und seiner Frau Margherita eine Pizza zu servieren. Diese hat er in den Farben Italiens belegt. Rote Tomatensauce, weißer Mozzarella und grüner Basilikum spiegelten die italienische Flagge wieder. Hier findet man überall und in jeder Ecke Pizza. Persönlich, finde ich die meisten nicht so gut, wie ich sie mir erhofft hatte. Allerdings waren die Meeresfrüchte durchweg frisch und lecker. 

Neapel begeistert mit seinem typisch italienischem Flair, den verwinkelten Gassen und den frischen Meeresfrüchten.

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